Ausbildungsbörse Brilon Olsberg 2018

Brilon und Olsberg veranstalten 2018 gemeinsam eine Ausbildungsbörse. Für junge Leute soll so die Wirtschaftskraft der Region deutlicher werden.

„Wir wollen die größte und stärkste Ausbildungsbörse im HSK sein. Wir stellen Top-Unternehmen zur Verfügung, bieten eine Top-Ausbildung und jetzt auch noch eine Top-Ausbildungsbörse“, sagte Martin Ansorge (Holzwerke Egger).


Die Ausbildungsbörse Brilon Olsberg findet am 1. März 2018 in der Schützenhalle Brilon statt


Junge Leute mit Unternehmen zusammenbringen
„Die Börse ist ein guter und richtiger Weg, über den Tellerrand zu blicken und Wirtschaftsförderung über die eigene Stadt hinaus zu betreiben“, meint Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch. Ziel sei es, junge Leute mit Unternehmen zusammenzubringen, um Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Wir sind eine der stärksten Wirtschaftsregionen in Deutschland. Und als starke Wirtschaftskraft müssen wir über die eigenen Grenzen gucken“, so Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer.


Homepage über die Ausbildungsbörse 2018
Rückblickend auf die Messen in Brilon und Olsberg sagte Brilons Wirtschaftsförderer Oliver Dülme, dass Brilon in diesem Jahr bei 62 Ausstellern und über 1000 Besuchern im Bürgerzentrum an die Kapazitätsgrenze gestoßen sei, ebenso wie Olsberg in der städtischen Realschule mit 40 Ausstellern und etwa 400 Personen. Eine gemeinsame Messe locke große Unternehmen und mache sie auch interessant für kleine Firmen. „Wir wollen die Messe für Jugendliche aus der Region sein, auf der man sich über Ausbildungsmöglichkeiten informiert“, so Dülme. „Wir sind offen für neue Aussteller, die das Feld nicht nur den Großen überlassen“.


Bald können sich Schüler, Eltern und Aussteller auf einer Homepage über die Ausbildungsbörse 2018 informieren. Mit Christoph Voss (field interactive) wurde ein Fachmann ins Boot geholt. „Wir bewerben uns damit bei den Schülern. Wenn ich mir angucke, wie viele Geschäftsführer auf den Börsen stehen, zeigt das, welche Wertigkeit diese hat“, so Voss. Aussteller können sich online eintragen und erfahren den Ablauf, Standgrößen und -gebühren. „Mit der Homepage auf den Social Media Plattformen, wird dann ordentlich traffic auf der Seite sein“, meinte Dülme.
Mit welchen Hoffnungen wird die Ausbildungsbörse verknüpft?


„Brilon als Standort hat für uns einen hohen Stellenwert.“ Martin Ansorge, Egger Holzwerke)
Das Unternehmen sei stark von innen heraus gewachsen, mit wenig Fluktuation. In 10 Jahren werde ein Drittel der Belegschaft weg sein und damit diese Börse ein wichtiges Instrument, neue Azubis zu finden. „Für uns ist so eine Börse sehr erfolgreich, wenn gut informierte Schüler kommen, hinterher auch Praktika machen und Azubis gefunden werden.“ Mit einer Bündelung der Kräfte werde man noch stärker und könne zeigen, „was junge Menschen hier erreichen können, auch ohne Studium.“


„2017 waren auf der Olsberger Börse acht Betriebe aus Brilon dabei.“( Lisa Nieder, Stadt Olsberg)
Die Allgemeine Vertreterin des Olsberger Bürgermeisters empfindet es als vorteilhaft, dass die Jugendlichen durch das gemeinsame Engagement von Brilon und Olsberg nicht auf zwei Messen gehen müssen.


 „Wir sind als Region wichtig.“ (Ralf Kersting,Unternehmer )
„Ich bin froh, dass Brilon und Olsberg so eine Aktion im Team der Bürgermeister starten. Dass Städte zusammenarbeiten, wird auch von den Bürgern wahrgenommen.“, aber es sei schwer, junge Leute aus anderen Städten zu locken. Er fordere von der Landesregierung für den HSK ein Azubi-Ticket, wie für Studenten, die für 60 bis 70 Euro monatlich durch NRW fahren. Für Azubis gebe es einen Zuschuss von 30 Euro, der an der Grenze des Verkehrsverbundes aufhöre. Es sei falsch, dass man mit einer Lehre kein Geld verdiene. „Junge Leute, die sich weiterbilden, verdienen später genauso viel wie Akademiker.“ Für Unternehmen sei die Messe wichtig, um sich die jungen Leute so früh wie möglich anzugucken. Die IHKs stellten auch immer wieder fest, dass man auch die Eltern überzeugen müsse, dass Kinder nicht studieren müssen, und abholen müsse man auch die Zielgruppe der Lehrer.


„Die Karrierechancen für tüchtige und engagierte junge Leute sind hier hervorragend.“ (Jochen Fähnrich, Unternehmer)
„Unser in Olsberg ansässiges Unternehmen ist aus Platzgründen nach Brilon ausgewichen, aber beide Standorte sind wichtig.“, sagte Fähnrich. Von rund 900 Beschäftigten bleiben 400 in Olsberg. „Wir sind ein Betrieb mit großer Fertigungstiefe und es ist wichtig für uns, als attraktives Unternehmen wahrgenommen zu werden.“ Ebenso wie für die Region: „Auch Dortmunder sollen sehen, dass Brilon und Olsberg interessante Standorte sind.“

Quelle: https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/brilon-und-olsberg-werben-mit-doppelter-kraft-um-azubis-id212518487.html

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